Die vom Kurs 12e organisierte und durch den Förderverein unterstützte Exkursion nach Aarhus am 15. Juni verfolgte das zentrale Lernziel, zu untersuchen, wie Aarhus agiert, um ihre Zukunftsstrategie, eine nachhaltige Smart City zu werden, umzusetzen. Gemeinsam mit anderen Geographie‑Kursen der 12. Jahrgangsstufe sowie einigen Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen reiste die Gruppe per Bus an. Aufgrund einer örtlichen Umweltzone konnte der Bus nicht direkt am Ziel halten. Nach einer kurzen Pause nach der Fahrt machten sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lehrkräften Fr. Laubitz‑Bertram, Fr. Düffert, Fr. Reimer und Fr. Martinen auf den Weg zum Startpunkt einer Stadtführung.

Die zweistündige Führung begann am DOKK1, einem modernen Kultur- und Wissenszentrum, das als Symbol für die städtebauliche Neuausrichtung des Hafengebiets gilt. Von dort aus führte der Rundgang durch den Stadtteil Sydhavnen, in den zahlreichen Maßnahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung gezeigt wurden. Neben bereits umgesetzten Projekten gibt es vor allem viele Baustellen und geplante Erweiterungen in dem Stadtteil, die den fortlaufenden Transformationsprozess der Stadt verdeutlichten. Thematisiert wurden unter anderem ausgearbeitete Mobilitätskonzepte, grüne Infrastruktur und Nachhaltigkeitsfortschritt. Die Führungsinhalte konnten immer wieder mit den globalen Nachhaltigkeitszielen wie dem SDG 10 (weniger Ungleichheit), dem SDG 11 (nachhaltige Städte und Gemeinden) und dem SDG 13 (Klimaschutz) verglichen werden. (SDG: Sustainable Development Goal)

Während der Führungen hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit das Projekt 17 Walls eigenständig zu betrachten. Dieses Projekt besteht aus 17, passend zu den 17 SDGs, gestalteten Wänden an Gebäuden, welche das zugehörige SDG passend visualisieren.

Im Anschluss an die Führung standen den Schülerinnen und Schülern drei Stunden zur eigenständigen Erkundung der Stadt zur Verfügung. In Kleingruppen wurden verschiedene Bereiche von Aarhus besucht, darunter neu gestaltete Grünflächen, moderne Fahrradwege und weitere städtebauliche Projekte, die den Wandel der Stadt hin zu mehr Nachhaltigkeit verdeutlichten.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, welcher ohne viele Nachfragen die Exkursion mit 500 € finanziell unterstützt hat und damit die Durchführung dieser praxisnahen Lerngelegenheit ermöglicht hat.

 

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