Wie entstehen innovative Geschäftsideen? Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit, regionale Entwicklung und wirtschaftlicher Wandel für Unternehmen und ganze Regionen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Geographie-Profile des 12. Jahrgangs derzeit im Unterricht. Um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, besuchten sie ein Pitch-Event an der Hochschule Flensburg. Fragen nach nachhaltiger Entwicklung, Innovation als Standortfaktor und den Zukunftsperspektiven regionaler Wirtschaftsräume wurden durch die Begegnung mit Studierenden und Gründerinnen bzw. Gründern greifbar und anschaulich.
Eingeladen hatten Studierende des Studiengangs GIE (Gründung, Innovation, Entwicklung) sowie Gründerinnen und Gründer aus der Region. In kurzen Präsentationen – sogenannten „Pitches“ – stellten sie ihre Ideen, Projekte und Unternehmen vor. Dabei reichte die Bandbreite von innovativen Geschäftsmodellen (mitwachsenden Blumetöpfen oder UNO im Wind) über nachhaltige Produktideen (lokale kollaborative Ozeanmessungen zur Extremwettervorhersage) bis hin zu digitalen Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen (Zeitmanagement, Umgang mit Pflege...).
Für die Schülerinnen und Schüler bot die Veranstaltung spannende Einblicke in reale wirtschaftliche Prozesse. Sie konnten erleben, wie aus einer Idee ein Unternehmen entsteht, welche Herausforderungen auf dem Weg zur Gründung zu bewältigen sind und welche Bedeutung Kreativität, Teamarbeit und Durchhaltevermögen dabei haben.
Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung auch die Möglichkeit, über den schulischen Alltag hinauszublicken und Einblicke in mögliche Studien- und Berufswege zu gewinnen. Der Besuch zeigte mal wieder eindrucksvoll, wie bereichernd außerschulische Lernorte sein können: Geographie wurde nicht nur theoretisch behandelt, sondern in einem realen Kontext erlebbar gemacht – ganz im Sinne eines Unterrichts, der über den Tellerrand hinausblickt.
Paula Reimer und Lisa Fintzen


