Das Verbrechen schläft nie und so ist es höchste Zeit, dass eine neu gegründete „Soko Goethe“, bestehend aus 32 Schüler*innen aus unserem 12. Jahrgang, bei der Aufklärung eines (fiktiven) Falls hilft. Am 16. und 23.1.26 besuchen sie ein S1-Labor in der Hochschule Flensburg und erstellen Täterprofile, um einen „Mord“ aufzuklären. 😉

In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Keksen beginnt der Tag um 9 Uhr mit anschaulichen Präsentationen zum Theorie-Hintergrund. Während einer kurzen Pause können alle diese Informationen verdauen, um sich dann für die Laborarbeit vorzubereiten: Haare hochbinden, weiße Kittel und Schutzbrillen anziehen, Hände waschen sowie desinfizieren.

Trainiert wird zunächst das exakte Pipettieren extrem geringer Mengen an Flüssigkeiten. Später werden dann Proben der „Verdächtigen“ als auch „Spuren vom Tatort“ aufbereitet, indem sie mithilfe von Molekülen in kleine Erbgutschnipsel zerteilt werden. Ein Gel wird angemischt und gegossen.

Gegen 12 Uhr ist Mittagspause und wir können uns in der Mensa stärken.

Zurück im Labor werden die DNA-Stücke in die Taschen des jetzt festen Gels gegossen, Spannung angelegt und so dafür gesorgt, dass sie beginnen zu wandern (je kleiner, desto weiter). Am Ende entstehen so für jede Person eigene Bandenmuster. Der Abgleich mit der „Tatortspur“ ergibt eine maximale Übereinstimmung beim Koch, der somit überführt wird, vorsätzlich Cookies vergiftet zu haben.

So leisten die Laborcrews der Goethe-Schule wieder einmal einen wichtigen Beitrag bei der „Inhaftierung eines Schwerstkriminellen“ und treten um 15 Uhr zufrieden den Heimweg an. 😉

 

I.A. Herr Meise

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