Am Ende des Schuljahres, im letzten Halbjahr vor dem Abiturjahr, hatten die Schülerinnen und Schüler des Q1-Kunstkurses noch einmal die Gelegenheit, ihre handwerklichen, gestalterischen und künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen – diesmal jedoch auf besonders persönliche, intrinsisch motivierte Weise. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Goethe-Schule Flensburg als Europaschule wurde die Wahl der künstlerischen Mittel bewusst freigestellt.

In Teams oder auch allein wurde zunächst experimentiert, diskutiert und nach Ideen gesucht. Im Zentrum stand dabei die Frage, was es eigentlich bedeutet, als Jugendliche oder Jugendlicher in Europa zu leben: Woher kommen die Zwänge und Privilegien, mit denen wir aufwachsen? Wie gehen wir mit Schuld um, mit dem Erbe unserer Vorfahren?

Aus diesen intensiven Auseinandersetzungen sind großformatige Collagen, Malereien, Objekte und Filme (hier und hier) entstanden, die im Folgenden zu sehen sind.

Ein herzliches Dankeschön an die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses 2024/25/26 – auch ich habe die Diskussionen mit Ihnen sehr genossen und viel dazugelernt.

  1. Schepke

 

Persönliche Statements:


Bei der Bearbeitung des Projekts und dem Vergleich der Ergebnisse ist die Vielfalt Europas aufgefallen. Europa ist für die Jugend einerseits ein Ort der freien Entfaltung, andererseits ein Ort mit einer schwierigen Vergangenheit. Diese vielen Facetten Europas gemeinsam zu entdecken hat Spaß gemacht und uns die Möglichkeit gegeben, unserer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Das Projekt hat Spaß gemacht und man hat viel handwerklich dazu gelernt. Man konnte Medien ausprobieren die man sonst nicht unbedingt benutzt. Es war schön sich zu fordern, indem man sich mit einem Thema beschäftigt über das man sonst nicht oft nachdenkt.

Das Projekt „Jugend in Europa“ war für mich ein interessantes, weil ich viel über mein eigenes Leben reflektieren konnte. Auch konnte ich mal was mit Leuten in meiner Freizeit machen, die ich privat nicht so oft sehe. Tolles Projekt!

Mir hat das Projekt über Europa sehr gut gefallen. Durch die intensive Beschäftigung mit den verschiedenen Ländern, Kulturen und Traditionen wurde mir erst richtig bewusst, wie vielfältig Europa ist. Besonders schön fand ich, dass man viel Neues gelernt hat und das Projekt dabei noch Spaß gemacht hat.

Zu unserem Projekt Jugend in Europa sind uns verschiedene Aspekte eingefallen, die wir auf unterschiedliche Weise darstellen wollten. Die Vielfalt Europas wird in unseren Ergebnissen deutlich. Einige haben nur Chancen und Privilegien dargestellt, andere auch die negativen Seiten. Schon beim Brainstorming wurde klar, dass man für jede Darstellungsweise verschiedene Teile des Alltags in Europa einbringen und miteinander verknüpfen konnte. Trotz der verschiedenen fertigen Projekte zeigt unsere Arbeit, wie vielfältig und besonders das Leben und die Jugend in Europa sind.

Die Arbeit an diesem Projekt war sehr spannend und lehrreich. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Epochen, Kulturen und Lebensweisen in Europa konnte ich viel Neues lernen. Dabei wurde mir besonders bewusst, wie unterschiedlich die Menschen in Europa sind, aber auch, wie viele gemeinsame Werte und Verbindungen sie miteinander teilen

Das Projekt zu den 15 Jahren Europaschule hat mir vor allem klar gemacht, wie unterschiedlich die verschiedenen Länder innerhalb der EU sind. Sei es die Kultur oder die finanzielle Lage der einzelnen Länder die uns unterschedet, jedoch werden wir durch die EU wieder verbunden, tauschen Kulturen aus und unterstützen uns gegenseitig.

Für mich war das Projekt eine gute und kreative Auseinandersetzung mit dem Thema, was Europa und die EU für mein Leben bedeuten. Die Freiheit in der Gestaltung hat mir gefallen und eine persönliche Sicht und Umsetzung ermöglicht.

 Das Projekt war sehr lehrreich für das kreative, selbstgesteuerte Arbeiten.

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