Wie fühlt es sich an, für eine Minute selbst zur Skulptur zu werden? Und was passiert, wenn man gemeinsam mit anderen ein Fantasiewesen mit eigenem Charakter erfindet und verkörpert? Genau das haben 29 Schülerinnen und Schüler einer sechsten Klasse in den vergangenen Wochen ausprobiert – im Rahmen des Projekts „Performance – Aus einer anderen Perspektive“, gefördert im Landesprogramm „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“.

In mehreren Kunststunden und an zwei intensiven Projekttagen haben sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Kunstpädagogin Nicola Kochhafen und der Theaterpädagogin Elisa Priester einer Kunstform genähert, die im regulären Unterricht sonst kaum Platz findet: der Performancekunst. Sie haben mit dem eigenen Körper experimentiert, in Gruppen eigene Ideen entwickelt – von der Ein-Minuten-Skulptur bis zur selbst erfundenen „Bestie“ mit eigener Persönlichkeit – und am Ende ihre Performances präsentiert: zunächst der eigenen Klasse, in einer großen Pause dann auch der gesamten Schulgemeinschaft.

Auch wenn das Projekt zunächst exemplarisch einer Klasse zugutekam, bleiben die Erfahrungen nicht in einem Klassenraum. Über die Präsentation vor der Schulgemeinschaft, die fotografische Dokumentation auf dieser Homepage und eine Fortbildung für Kolleginnen tragen wir die Impulse aus dem Projekt in die ganze Schule – damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler künftig von diesem besonderen, ungewohnten Zugang zur Kunst profitieren können.

Ein herzlicher Dank geht an unseren Förderverein sowie an alle, die dieses besondere Projekt möglich gemacht haben.

Für die Fachschaft Kunst R. Schepke

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